Entwicklung fängt dort an, wo ein Gedanke nicht stehen bleibt.
Für uns bedeutet das immer dasselbe: Wir entwickeln für unseren Kunden seinen Gedanken zum Produkt. Dabei ist zunächst egal, ob dieser Gedanke groß ist oder klein, vernünftig oder auf den ersten Blick verrückt, ob er längst einen Namen trägt oder noch gar keinen. Entscheidend ist, ob man bereit ist, ihn wirklich zu Ende zu denken. Denn Entwicklung beginnt für uns nicht erst dann, wenn schon klar ist, was am Ende entstehen soll. Sie beginnt dort, wo aus einem Gedanken eine Frage wird und aus der Frage irgendwann die Lust, herauszufinden, was daraus werden kann.
Genau deshalb ist Entwicklung bei KreativSchmëdd viel mehr als Softwareentwicklung. Wir entwickeln Lebensmittel wie Nudeln und Gewürzmischungen ebenso wie Sparschweine, Webseiten, Apps, Content Manager oder Social Media Marketing. Wir entwickeln Produkte, Konzepte, Marken, Formate und Räume. Für uns ist das kein Widerspruch, weil der Kern immer derselbe bleibt: Jemand hat einen Gedanken, und dieser Gedanke soll irgendwann etwas werden, das man sehen, benutzen, anfassen, schmecken oder nutzen kann.
Ob am Ende Code dabei herauskommt, Teig, Papier, eine Gewürzmischung oder ein neuer Ablauf, der vorher einfach noch nicht existiert hat, spielt keine Rolle. Entwicklung heißt für uns, den Weg zwischen Gedanke und fertigem Produkt zu finden, egal welche Form dieser Weg am Ende annimmt.
Dabei versuchen wir nicht, einen Gedanken so lange kleiner zu machen, bis er in das passt, was ohnehin schon machbar ist. Uns interessiert eher, wie weit sich das Machbare verschieben lässt. Natürlich gibt es Grenzen, technische, finanzielle, zeitliche, manchmal auch ganz einfache physikalische. Aber bevor wir einen Gedanken aufgeben, wollen wir erst wissen, ob diese Grenze wirklich existiert oder nur deshalb dort steht, weil bisher niemand versucht hat, sie zu verschieben.
Unser eigenes Content Management System für diese Webseite ist genau aus diesem Gedanken entstanden, ebenso unser Webshop und unser Partnerprogramm. Nicht weil wir unbedingt noch ein System bauen wollten, sondern weil wir etwas brauchten, das zu unserer Art zu arbeiten passt.
Gerade bei digitalen Projekten zeigt sich das besonders deutlich. Eine Webseite ist keine Sammlung schöner Seiten, ein Webshop keine bloße Liste von Produkten, eine App kein Stapel von Funktionen. Dahinter stehen Menschen, Abläufe und Entscheidungen. Deshalb fragen wir zuerst, was für den Kunden erreicht werden soll, und erst danach, wie man es technisch, gestalterisch oder handwerklich umsetzt.
Und manchmal beginnt Entwicklung ganz banal. Jemand sitzt bei uns und sagt, dass ihm bei einem Produkt etwas fehlt. Jemand erzählt von einer Idee für eine neue Gewürzmischung, ein Rezept, eine App oder eine Kampagne für Social Media, und plötzlich beginnt genau dieser Prozess: zuhören, nachfragen, weiterdenken, ausprobieren, verwerfen, neu ansetzen. Nicht weil wir kompliziert arbeiten wollen, sondern weil ein guter Gedanke selten beim ersten Versuch seine endgültige Form zeigt.
Und genau darin sehen wir unsere Kreativschmiede: als Ort, an dem Gedanken nicht aus einem Regal fertiger Lösungen genommen werden, sondern gemeinsam mit dem Kunden zu einem Produkt werden, egal ob dieses Produkt am Ende auf einem Teller steht, im Sparschwein, auf einem Bildschirm oder in der Hosentasche.